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Freitag, der 13. wird ihr Glückstag sein
Am Freitag, dem 13.03. ist wieder Rauchmeldertag. Am Rauchmeldertag erinnern deutsche Feuerwehren und die Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ daran, dass privater Brandschutz keine Glückssache, sondern die verantwortungsvolle Aufgabe aller Bürger ist.
Aus diesem Grund möchten wir von der Feuerwehr Nußloch auch Sie als Nußlocher Bürgerin und Bürger über dieses Thema informieren.
„Viele Wohnungseigentümer und Mieter sind verunsichert, wenn es um die Installation von Rauchmeldern geht. Wir möchten daher den Rauchmeldertag nutzen, um die Aufklärung der Bürger zu verstärken. Laut geltender Norm sind Rauchmelder in den Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren, die als Rettungswege dienen, zu installieren. Die Wartung, unter anderem der Batteriewechsel, sollte mindestens einmal jährlich wahrgenommen werden,“ erläutert Rüdiger Kaul, der Leiter der Feuerwehr Nußloch.
Die Brandgefahr ist nie zu unterschätzen
Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Und Brände werden in Privathaushalten vor allem nachts zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.
Obwohl 65 % der Brände tagsüber auftreten sterben 70 % der Brandtoten an den Folgen einer Rauchvergiftung von Bränden in der Nacht.
Viele Menschen leben mit falschen Vorstellungen, wenn es um die Einschätzung der Sicherheit in den eigenen vier Wänden geht:
Rauchmelder retten Leben
Rauchmelder warnen rechtzeitig vor der Gefahr, noch bevor sich die tödlichen Rauchgaskonzentrationen gebildet haben. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.
Die europaweit gültige Norm zur Installation von Rauchmeldern fordert die Installation je eines Rauchmelders im Flur pro Etage sowie in Schlaf- und in Kinderzimmern (Mindestschutz). Für mehrstöckige Häuser oder Wohnungen empfehlen sich besonders vernetzte Rauchmelder, per Funk oder bei einem Neubau oder einer Sanierung auch als 230 V-Melder.
Viele Rauchmelder werden in bester Absicht gekauft, dann aber nie installiert. Im Keller oder auf dem Schrank haben die kleinen Lebensretter keine Wirkung. Die Feuerwehren, Schornsteinfeger und das Forum Brandrauchprävention in der vfdb rufen eindringlich dazu auf, die gekauften Rauchmelder auch zu installieren. Nur dann wird Freitag der 13. ein Glücktag sein.
Rauchmelder ist nicht gleich Rauchmelder
Kaufen Sie nur Rauchmelder, die mit CE-Zeichen und der Angabe EN 14604 versehen sind. Dieses CE-Zeichen trifft jedoch keine qualitative Aussage, sondern besagt nur, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf. Wenn Sie zusätzlich sicher sein wollen, dass der Rauchmelder ständigen Qualitätskontrollen durch Dritte unterliegt, sollten Sie auf das VdS-Prüfzeichen achten.
Ein zuverlässiger Rauchmelder ist schon für unter 25 Euro im Elektro- und Sicherheitsfachhandel oder bei Brandschutzfirmen erhältlich. Das VdS-Prüfzeichen steht für Sicherheit und Qualität. Achten Sie auf Rauchmelder, die dieses Zeichen tragen.
Langlebigkeit
Um den jährlichen Batterieaustausch zu vermeiden, empfiehlt das Forum Brandrauchprävention/die Feuerwehr Nußloch zudem Rauchmelder, die über eine Batterie mit einer Lebensdauer von 10 Jahren verfügen.
Wartung - Machen sie Freitag, den 13., zum Batterie-Testtag!
Der Rauchmelder ist entsprechend der Bedienungsanleitung, jedoch mindestens einmal jährlich, einer Funktionsprüfung zu unterziehen.
Was tun, wenn es trotzdem brennt?
Wenn trotz allen Sicherheitsvorkehrungen ein Brand ausbricht, befolgen Sie folgende Punkte:
Weiter Informationen und wichtige Tipps zum Thema finden Sie unter http://www.rauchmelder-lebensretter.de/. Bei Fragen dürfen Sie sich aber auch gerne an die Feuerwehr Nußloch wenden.
Christbaumaktion der Feuerwehr Nußloch
Am Samstag nach den heiligen drei Königen findet jedes Jahr die Christbaumaktion der Feuerwehr Nußloch statt. Hier sammeln die Feuerwehrmänner und –frauen gemeinsam mit der Jungendfeuerwehr die Christbäume in der Gemeinde ein. Zusätzlich bittet die Jugendfeuerwehr im Gegenzug die Bürger um eine Spende, die den Kindergärten und der Jugendfeuerwehr zugute kommt.
Am 13.01.2009 fand am Feuerwehrgerätehaus in Nußloch die Übergabe der Spende statt. Dieses Jahr konnte jedem Kindergarten und der Jugendfeuerwehr jeweils ein Umschlag mit 350,- € überreicht werden. Ein großes Dankeschön gilt hier der Nußlocher Bevölkerung, die mit ihren großzügigen Spenden zu dieser Aktion beigetragen hat.
Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei den Firmen Fehringer, Junkert, Stapf, Löb und dem Bauhof, sowie bei Andreas Menges für die zur Verfügung gestellten Fahrzeuge.
Die Kindergärten und die Jugendfeuerwehr bedanken sich recht herzlich bei den aktiven Mitgliedern der Feuerwehr Nußloch für ihren Einsatz dieses Jahr, bei -10 °C die Aktion durchzuführen.
Winterfeier der Feuerwehr Nußloch
Am Samstag, den 06.12.2008 fand im Saal des Feuerwehrhauses die alljährliche Winterfeier der Freiwilligen Feuerwehr Nußloch statt.
In bewährter Tradition durften die Gäste den einwandfreien Service durch den Musikverein Feuerwehrkapelle genießen und wurden weiterhin durch das Schauspiel der Theatergruppe unterhalten. In dem Stück „Schulunterricht vor 100 Jahren“ tauchten die Zuschauer in eine Unterrichtsstunde, wie sie Nußloch schon lange nicht mehr erlebt hat.
Bei der anschließenden Tomboloa gab es wieder tolle Preise zu gewinnen, wie z. B. eine romantische Kutschfahrt oder einen Hotelgutschein. Als kurz nach der Tombola der Nikolaus den Raum betrat, wurde es still an den Tischen. Denn eines konnte man sich sicher sein, der Nikolaus hat alle das Jahr über beobachtet und sich Notizen in sein goldenes Buch geschrieben. Aber alle wurden gelobt, einige bekamen ein kleines Präsent und jede Frau bekam in alter Manier eine rote Rose überreicht.
Nach dem offiziellen Teil der Winterfeier hatten die Gäste noch die Möglichkeit das Tanzbein schwingen zu lassen. Dieses Jahr unter der musikalischen Leitung von unserem Kameraden M. Vogt.
Ein Großer Dank richtet sich an alle, die durch ihre tatkräftige Unterstützung zum guten Gelingen des Schauspiels und Abends beigetragen und am Sonntag beim Aufräumen geholfen haben.
Brandschutzschulung und –erziehung durch die Feuerwehr Nußloch
Brandschutz geht jeden etwas an. Brände haben die unterschiedlichsten Ursachen. Neben technischen Defekten oder unvorhersehbaren Ereignissen wie Blitzschlag ist menschliches Fehlverhalten eine häufige Brandursache.
Unachtsamkeit oder fahrlässiges Handeln führt immer wieder zu Bränden. Dazu zählt die unbeaufsichtigt brennende Kerze, unachtsam weggeworfene Zigarettenkippen, Überlastung elektrischer Leitungen, Verwendung defekter Geräte, nicht fachmännisch ausgeführte Schweiß- und Lötarbeiten oder der unsachgerechte Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten.
Die meisten Unternehmen und Einrichtungen sind brandschutztechnisch gut ausgestattet. Aber was nützt das, wenn keiner der Mitarbeiter weiß wie die Feuerlöscher zu bedienen sind, wenn Brand- und Rauchschutztüren verkeilt werden, Zigarettenkippen im Papierkorb landen und keiner weiß wo der Sammelplatz ist. Hier hilft nur Aufklärung und Unterweisung.
Aus diesem Grund unterstützt die Feuerwehr Nußloch Unternehmen und Einrichtungen in der Brandschutzschulung und –erziehung. So fanden z. B. am 10. und 17.10.08 für das Personal im Altenpflegeheim in Nußloch Brandschutzschulungen statt. Hier wurde das Personal durch Georg Kramer auf potentielle Gefahren im Unternehmen hingewiesen und das richtige Verhalten in einem Brandfall durchgesprochen. Im kommenden Jahr wird das gelernte evtl. in einer Übung der Feuerwehr Nußloch umgesetzt.
Ebenso durften die Lehrkräfte der Schillerschule am 22.10.2008 noch einmal die Schulbank drücken. Bereits in einer vorgezogenen Begehung der Schule wurden evtl. Schwachstellen analysiert und behoben. Auf die restlichen Gefahren wurde das Lehrpersonal hingewiesen, Rettungswege definiert und das richtige Verhalten für den Ernstfall durchgesprochen. Abschluss der Brandschutz- und Räumungsschulung fand durch eine Räumungsübung am 07.11.2008 statt. In Rekordzeit fand die Räumung der kompletten Schule statt und alle Schüler und Lehrer versammelten sich ruhig und vollzählig an den definierten Sammelstellen.
Wie über das Jahr verteilt schon durch die einzelnen Kindergärten berichtet, findet auch dort regelmäßig eine Brandschutzerziehung statt. Hier wird den Kindern der richtige Umgang mit dem Feuer erklärt und das richtige Verhalten im Ernstfall kindergerecht vermittelt. Zum Abschluss durften die Kinder natürlich immer noch die Feuerwehr besuchen.
Einsatz im Altenpflegeheim in Nußloch
Am 22.10.2008 wurde die Feuerwehr Nußloch gegen 17:15 Uhr zu einem Brandalarm in das Altenpflegeheim in Nußloch alarmiert. Hier löste die Brandmeldeanlage aus. Dieser Alarm läuft in der Rettungsleitstelle auf, die darauf hin sofort die Feuerwehr Nußloch alarmierte. Diese rückte mit zwei Löschgruppenfahrzeugen aus. Nachdem die Drehleiter derzeit zu einer Routineinspektion bei der Herstellerfirma ist, wurde gleich noch die Drehleiter aus Wiesloch mit alarmiert. Nachdem die ersten Einsatzkräfte in den oberen Stockwerken einen starken Brandgeruch wahrnehmen konnten, ging gleich ein Trupp unter schwerem Atemschutz vor und untersuchte das Stockwerk. Kurze Zeit drauf konnte dieser allerdings Entwarnung geben, da der Alarm lediglich durch angebranntes Essen auf dem Herd ausgelöst wurde. Die betroffenen Räume wurden anschließend belüftet und somit war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
Jahreshauptübung der Feuerwehr Nußloch
Am 18.10.2008 fand die Jahreshauptübung der Feuerwehr Nußloch statt. Dieses Jahr hatte die Nußlocher Bevölkerung die Chance, einen echten Innenangriff live zu beobachten. Die EnBw stellte vom 08. bis 22. Oktober einen Brandcontainer zur Verfügung, in dem die Feuerwehren aus dem Landkreis die Möglichkeit hatten, das einsatztechnische Vorgehen bei verschiedenen Brandklassen zu üben. Und das unter realistischen Bedingungen.
So konnte in dem Container ein klassischer Zimmerbrand, Kellerbrand oder Gasflanschbrand simuliert werden. Unter der strengen Aufsicht der Ausbilder wurden hier Fehler im Vorgehen analysiert und besprochen. In einem zweiten Durchgang hatten die Teilnehmer dann noch einmal die Chance, das Besprochene richtig umzusetzen.
Nachdem die Bevölkerung nicht mit in den Container hinein konnte, um den Einsatz live zu verfolgen, wurde das Bild auf eine Großleinwand in der Fahrzeughalle übertragen. Für die Störungen in der Übertragung möchten wir uns auf diesem Weg noch einmal entschuldigen. Wegen technischer Störungen flackerte das Bild öfters. Leider konnte das Problem an diesem Nachmittag nicht behoben werden.
Feuerwehr trainiert sich fit
Die Fitness der Feuerwehrleute ist eine große Voraussetzung dafür, dass diese gesund und unbeschadet von den Einsätzen zurück zu ihren Familien kommen. Um die Fitness der Feuerwehrleute zu gewährleisten, steht neben den feuerwehrtechnischen Übungen und Unterrichten der Freiwilligen Feuerwehr Nußloch aus diesem Grund auch regelmäßig Dienstsport auf dem Übungsplan. Neben dem Lauf- und Radtraining stehen immer wieder Trainingseinheiten im Schwimmbad oder im Racket Center Nußloch auf dem Plan.
Das Racket Center stellt der FFW Nußloch zwei bis drei mal im Jahr ihre Räumlichkeiten für den Dienstsport zur Verfügung. Somit hatten am 29. September 2008 die aktiven Mitglieder der Wehr wieder einmal die Möglichkeit, im Racket Center zu Trainieren und konnten dort unter der fachlichen und kompetenten Anleitung von Christel Lorenz verschiedene Trainingseinheit für Ausdauer und Kraftaufbau absolvieren.
Beim Team vom Racket Center möchten wir uns wieder einmal für einen interessanten, wenn auch schweißtreibenden Abend bedanken, den die Kameraden im Restaurant des Racket Centers noch ausklingen lassen haben.
Feuerwehr Nußloch besteht Abnahme des Leistungsabzeichen in Silber
Am 20. September 2008 fand in Mauer die diesjährige Abnahme für das Leistungsabzeichen statt. Zehn Feuerwehrmänner und zwei Feuerwehrfrauen aus Nußloch nahmen an diesem Event teil. Ihr Ziel für dieses Jahr: Die Abnahme für das Leistungsabzeichen in Silber zu bestehen.
Bereits seit Mitte Juli haben sich die zwölf Teilnehmer in regelmäßigen Übungen vorbereitet. Selbst bei strömendem Regen wurden die Übungen so lange abgehalten, bis das jeweilige Tagesziel erreicht wurde.
Obwohl die Abnahme für die beiden Nußlocher Gruppen erst um 10.15 Uhr und 11.00 Uhr auf dem Programm stand, machten sich die Floriansjünger bereits gegen 07.00 Uhr auf den Weg nach Mauer. Dadurch konnten sie sich in Ruhe mit dem Prüfungsgelände vertraut machen. Als es für die beiden Gruppen unter der Führung von Mona Menges hieß: „Zum Einsatz fertig!“, wurde es ernst. Jetzt mussten zwei vorgegebene Einsatzszenarien jeweils innerhalb von acht Minuten abgearbeitet werden. Zunächst ein Brandeinsatz, in dem ein Zimmerbrand im ersten Stock eines zweigeschossigen Wohnhauses simuliert wurde. Hier musste ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vorgehen, während der Rest der Gruppe die Wasserversorgung aus einem offenen Gewässer herstellte. Im zweiten Einsatz wurden die Fertigkeiten bei einem technischen Hilfeleistungseinsatz gefordert. Hier wurde ein Auto von einem umfallenden Baum erfasst und dabei der Fahrer eingeklemmt. Und das Ganze um 02:00 Uhr Nachts. Hier musste die Gruppe die Person mit Hilfe von Schere und Spreizer aus dem Fahrzeug befreien, die Unfallstelle absichern und ausleuchten. Alles unter der strengen Kontrolle von fünf Schiedsrichtern. Das Ergebnis, ob die Gruppe bestanden hatte oder nicht, wurde allerdings zum Ende der Übung noch nicht bekannt gegeben. Erst um 12.20 Uhr, nachdem alle Gruppen ihre Übung abgeschlossen hatten, wurden die einzelnen Ergebnisse verkündet. Ergebnis für Nußloch: Beide Gruppen haben bestanden!
Das Ende eines heißen Sommers
Leider nimmt der Sommer so langsam sein Ende, auch für die Feuerwehr Nußloch. In Nußloch selber hatten die Florianjünger zum Glück nicht viel tun, aber dafür wurden sie im August gleich zweimal zu Großeinsätzen in der Region gerufen.
Am 11.08.2008 wurde die Feuerwehr Nußloch um 10:39 Uhr zu einem Industriebrand in das Industriegebiet nach Walldorf gerufen. Hier brannte die Halle einer Lackfabrik. Erst nach mehreren Stunden konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Für die Feuerwehrmänner aus Nußloch war hier der Einsatz gegen 15:00 Uhr beendet. Die Walldorfer Wehr beschäftigte der Einsatz allerdings noch mehrere Tage.
Am 20.08.2008 wurde die Feuerwehr Nußloch um 21:39 Uhr zu einem Großbrand nach Reilingen alarmiert. Hier brannte bereits seit 15:00 Uhr das Lager einer Produktionsfirma für Matratzen. Da der Brand mit den bisher verfügbaren Einsatzkräften nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte und die bisherigen Kräfte abgelöst werden mussten, wurden aus dem gesamten Kreis Atemschutzgeräteträger nachgefordert. Die Feuerwehr Nußloch rückte mit einem Löschgruppenfahrzeug und sieben Atemschutzgeräteträgern aus und unterstützte das zeitweise 150 Mann starke Team an der Einsatzstelle. Da der Brand bis um 03:00 Uhr noch nicht unter Kontrolle war, wurden noch einmal neue Atemschutzgeräteträger nachgefordert, um die bisherigen Einsatzkräfte abzulösen. Erst gegen 08:00 Uhr war der Brand soweit unter Kontrolle, dass die ersten Einsatzkräfte abgezogen werden konnten.
Nähere Informationen zu den Einsätzen finden Sie auf der Homepage der Feuerwehr Walldorf unter www.feuerwehr-walldorf.de, Feuerwehr Reilingen unter www.feuerwehr-reilingen.de oder Feuerwehr Rhein-Neckar-Kreis unter www.feuerwehr-rnk.de.
Feuerwehr Duathlon in Ravensburg
Am 21. Juni 2008 fand im Rahmen des Landesfeuerwehrtages in Ravensburg der dritte Feuerwehr Duathlon statt. Vier Kameraden der Nußlocher Feuerwehr nahmen an diesem Wettkampf teil und stellten sich den Disziplinen Laufen und Radfahren. Nachdem die letzten zwei Veranstaltungen in Bruchsal stattgefunden haben, wurden die Kameraden dieses Jahr ganz anders gefordert. Nach der langen Anreise mussten diese feststellen, dass sich dieses Jahr die Strecke nicht nur in der flachen Ebene ausstreckt, sondern hier auch einige Höhenmeter bewältigt werden müssen. Dennoch haben alle in einer sehr guten Zeit das Ziel erreicht.
Den Tag konnten sie auf dem Stadtfest anlässlich des Landesfeuerwehrtages ausklingen lassen. Hier konnten auch neue Kontakte zu zahlreichen Feuerwehren aus Baden Württemberg geknüpft werden.
Für die vier Duathlonteilnehmer steht auf jeden Fall heute schon fest, dass die auch beim nächsten Wettkampf wieder dabei sein werden und sie hoffen, dass sich vielleicht noch ein paar Kameraden finden, die mitkommen. Von der Feuerwehr Nußloch haben dieses Jahr teilgenommen: Tobias Kaltenmeier, Christian Kleindienst, Georg Kramer, Ronny Olbert.
Truppführerausbildung abgeschlossen
Vor einigen Wochen haben wir über den Grundlehrgang berichtet, der Feuerwehranwärtern die grundlegenden Tätigkeiten und Handgriffe im Feuerwehrdienst vermittelt. In dem anschließenden praktischen Feuerwehrdienst werden die erlernten Fähigkeiten über das Jahr hinweg in Übungen und Einsätzen vertieft und erweitert. Nach mindestens zwei Jahren werden die Feuerwehrmänner und –frauen in der Truppführerausbildung dazu ausgebildet, die kleinste Einheit in der Feuerwehr zu führen. Die kleinste Einheit besteht dabei aus einem Trupp und setzt sich aus einem Truppmann und einem Truppführer zusammen. Dieser Trupp arbeitet im Einsatz die Aufträge ab, die sie von ihrem zuständigen Gruppenführer zugeteilt bekommt. Da es sich bei diesen Aufgaben je nach Einsatzart aber um sehr gefährliche Tätigkeiten handeln kann, muss der Truppführer jede Form von Gefahr erkennen können und wissen, wir er der Gefahr entgegenwirken oder diese eliminieren kann. Darüber hinaus ist der Trupp das Auge des Gruppenführers. Da sich der Gruppenführer z. B. bei einem Brandeinsatz außerhalb des Gebäudes befindet, muss der Truppführer jede wichtige Information nach außen weitergeben. Nur so kann die Einsatzleitung die Einsatzkräfte gezielt so einsetzen, dass der Schaden auf ein Minimum reduziert wird.
In den Ausbildungseinheiten wird in Theorie und Praxis das notwendige Wissen vermittelt. Allerdings kann hier nicht auf jede einzelne Möglichkeit eingegangen werden. Aus diesem Grund ist es für die feuerwehrtechnische Ausbildung wichtig, dass in den regelmäßig stattfindenden Übungen in den einzelnen Wehren immer wieder auf neue Gefahren eingegangen wird.
Die Teilnehmer des diesjährigen Truppführerlehrgangs haben am 05. Juli 2008 ihren Leistungsnachweis erbracht. Nach der Auswertung der Prüfungsbögen konnte allen die erfolgreiche Teilnahme bestätigt werden. Über diesen Weg möchten wir noch einmal gratulieren und wünschen den neuen Truppführern und der Truppführerin, dass sie immer gesund aus ihren Einsätzen zurückkehren werden. Von der Nußlocher Feuerwehr haben teilgenommen: Janina Bähr, Christian Fertig, Christian Kleindienst, Tobias Kaltenmeier, Jörg Sickmüller, Marc Dykema, Sebastian Hack.
Grundausbildung in der Feuerwehr Nußloch beendet
Jedes Jahr kommen Interessierte zu den Feuerwehren und wollen sich an diesem Ehrenamt beteiligen. Entweder sind das die Jugendlichen, die auf Grund ihres Alters aus der Jugendfeuerwehr ausscheiden oder auch schon ältere Bürger aus den jeweiligen Gemeinden. Damit diese möglichst gefahrlos ihren Einsatzdienst antreten können, müssen alle Feuerwehranwärter/innen eine Grundausbildung durchlaufen. Hier bekommen die Männer und Frauen die Grundtätigkeiten der unterschiedlichen Einsatzformen vermittelt, werden in die Geräte eingewiesen, absolvieren eine Funkausbildung und einen erste Hilfe Kurs. Die Grundausbilder werden von der Feuerwehr Nußloch und den Nachbarwehren gestellt. Am 30.04.2008 stand dann die Abschlussprüfung für die 24 Feuerwehranwärter/innen aus Gauangeloch, Leimen, Nußloch, Rot, St. Ilgen und Walldorf an. Hier mussten Sie in kleinen Gruppen zeigen, ob sie das Gelernte verstanden haben und in die Praxis umsetzen können. Gegen 21.00 Uhr stand das Ergebnis fest. Alle haben die Grundausbildung bestanden. In den kommenden zwei Jahren wird das Gelernte in den Übungen der einzelnen Wehren verfestigt und erweitert. Dann werden sie zum Feuerwehrmann oder –frau befördert. Im Anschluss der Prüfung fand in der Florianstube im Feuerwehrhaus in Nußloch noch eine kleine Feier statt. Wir gratulieren allen Teilnehmern und hoffen, dass sie immer unfallfrei von den Einsätzen zurückkommen.
Übungseinsatz in Maisbach
Nußloch, den 19.04.2008. Am vergangenen Samstag fand für die Feuerwehr Nußloch eine Einsatzübung in Maisbach auf dem Programm. Um 15.58 Uhr wurde die Wehr zu einem Scheunenbrand im Lindenhof 7 in Maisbach alarmiert. Diese rückte nach wenigen Minuten mit dem MTW, LF 16/20 und der Drehleiter in Richtung Maisbach aus. Als auf der Anfahrt das Ausmaß des Brandes schon sichtbar war, wurde sofort das LF 20/16 nachgefordert. Am Einsatzort angekommen, wurde der Brand sofort von mehreren Seiten bekämpft und durch eine Riegelstellung sollte ein Übergreifen des Brandes auf die Scheune nebenan verhindert werden. Grund für die Übung war das neue Wassernetz in Maisbach. Die Übung war die Feuertaufe für das Wassernetz und sollte zeigen, ob es im Ernstfall ausreichend Wasser fördern kann. Im Anschluss an die Übung fand die Einweihung des neuen Brunnen in Maisbach statt. Auch hier nahmen die Feuerwehrkameraden der Nußlocher Wehr teil und standen der Bevölkerung bei Speis und Trank für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Feuerwehr trainiert sich fit
Die Fitness der Feuerwehrleute ist eine große Voraussetzung dafür, dass diese gesund und unbeschadet von den Einsätzen zurück zu ihren Familien kommen. Bei der Feuerwehr Nußloch halten sich die Kameraden durch regelmäßige Trainingseinheiten in Form. Neben dem Lauf- und Radtraining stehen immer wieder Trainingseinheiten im Schwimmbad oder im Racket Center Nußloch auf dem Plan.
Bereits am 10. März 2008 hatten die aktiven Mitglieder der Wehr die Möglichkeit, im Racket Center zu Trainieren. Unter der fachlichen und kompetenten Anleitung von Christel Lorenz konnten verschiedene Trainingseinheit für Ausdauer und Kraftaufbau absolviert werden.
Am 14.04.2008 haben sich die Kameraden zum Schwimmtraining im Nußlocher Schwimmbad getroffen. Neben dem Ausdauertraining, wie z.B. Staffelschwimmen standen auch Teamspiele auf dem Programm. Bei einer Runde Unterwasserball mussten die Kameraden ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen.
Dem Racket Center und dem Schwimmverein Nußloch möchten wir wieder recht herzlich für die Trainingsmöglichkeit bei ihnen bedanken.
Für zehn Kameraden hat bereits die Vorbereitungszeit für den Feuerwehr-Duathlon in Ravensburg/Weingarten begonnen. Hier müssen fünf Kilometer zu Fuß und 20 km auf dem Fahrrad zurückgelegt werden. Ihnen wünschen wir heute schon viel Erfolg.
Christbaumaktion
Wie in den vergangenen Jahren sammelte die Feuerwehr Nußloch auch in diesem Jahr wieder die Christbäume gegen eine kleine Spende zugunsten der Kindergärten und der Jugendfeuerwehr ein. Somit konnte dieses Jahr jedem Kindergarten und der Jugendfeuerwehr eine Spende von 400,- € überreicht werden. Ein großes Dankeschön gilt hier der Nußlocher Bevölkerung, die mit ihren großzügigen Spenden zu dieser Aktion beigetragen hat. Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei den Firmen Fehringer, Junkert, Stapf, Locher inkl. Herrn Robert Locher als Fahrer, dem Wasserwerk und dem Bauhof, sowie bei Andreas Menges für die zur Verfügung gestellten Fahrzeuge. Die Spenden wurden am 15.01.2008 den Vertretern der Kindergärten und der Jugendfeuerwehr übergeben.
Warte auf Freigabe des Bilder zur Veröffentlichung.
Bild: Übergabe der Spendenumschläge an die Vertreter der Kindergärten und Jugendfeuerwehr. Die Vertreter der FFW Nußloch Rüdiger Kaul, Georg Kramer und Bernd Rensch mit Thomas Fischer von der Jugendfeuerwehr, Fr. Andrea Kleinert vom Kinderhort Apfelbäumchen, Fr. Petra Kohl als Vertreterin der Kindergärten St. Josef und St. Michael, Fr. Carmen Blank vom Fröbel Kindergarten, Irina Wink und Diana Pelka vom Paul-Gerhard-Kindergarten
Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Nußloch
Am Samstag, den 05.01.2008 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nußloch statt. Ehrengäste waren an diesem Abend Herr Bürgermeister Karl Rühl, Elke Neuert vom Musikverein Feuerwehrkapelle und der Unterkreisführer Hermann Würzer.
Nach der Begrüßung durch Kommandant Rüdiger Kaul wurde für die verstorbenen Feuerwehrkameraden eine Gedenkminute eingelegt. In dem Bericht des Kommandanten über die aktive Wehr wurden unter anderem die abgeleisteten 38 Übungen, 95 Einsätze und die über den allgemeinen feuerwehrtechnischen Dienst hinausgehenden Aktivitäten, wie Ausflüge und der „Tag der offenen Tür“ angesprochen. Im Besonderen wurden noch einmal kurz die kritischen Einsätze betrachtet, wie der Kaufhausbrand im KIK und eines holzverarbeitenden Unternehmens in Walldorf und der Brand einer Therapiehalle im PZN in Wiesloch. Zudem wurde die Leistung der elf Floriansjünger gewürdigt, die im September 2007 die Prüfung zum Leistungsabzeichen in Bronze erfolgreich abgelegt haben. Zum Schluss bedankte sich Kaul noch bei der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit. Diese ermöglichte es im vergangen Jahr wieder, die technische Ausstattung zu erweitern und die Ausbildung der Feuerwehrleute zu verbessern.
Der Bericht des Kassenprüfers und des Kassiers zeigten eine saubere Kassenführung auf und wurden von der gesamten Versammlung entlastet.
Jungendfeuerwehrwartin Mona Menges konnte in ihrem Bericht eine steigende Tendenz an Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr verzeichnen. Neben Aktivitäten, wie dem Ferienprogramm und dem Besuch eines Zeltlagers in Altlußheim, finden die Jugendlichen auch einen Anreiz durch feuerwehrtechnische Ausbildung und Wettkämpfe. So hat dieses Jahr eine Gruppe die Prüfung für das Leistungsabzeichen der Jugendfeuerwehr erfolgreich bestanden.
Unter dem Tagungsordnungspunkt „Übernahmen und Beförderungen“ wurden folgende Feuerwehrkameradinnen und –kameraden ausgezeichnet: Aus der Jugendfeuerwehr wurden zum Feuerwehranwärter ernannt: Kevin Bähr, Kevin Eichhorn, Marco Haas, Florian Krüger, Gerrit Maul. Zur Feuerwehrfrau wurde Janina Bähr befördert. Zum Oberfeuerwehrmann wurden befördert: Christian Fertig, Patrick Gieser, Christian Hack, Martin Kaul, Ronny Olbert, Christian Rothlübbers. Zum Hauptfeuerwehrmann wurde Freddy Hack befördert. Zum Löschmeister wurde Mona Menges befördert. Diese hat in 2007 erfolgreich die Ausbildung zur ersten weiblichen Gruppenführerin in Nußloch abgeschlossen. Zum Oberlöschmeister wurden Alexander Skarsig und Georg Kramer und zum Oberbrandmeister wurden Bernd Rensch und Bernd Seibert befördert.
In dem Grußwort von Bürgermeister Karl Rühl wurde wieder einmal die gute Arbeit der Feuerwehrmitglieder gewürdigt, denn es ist heute leider nicht mehr selbstverständlich, dass sich Leute freiwillig in Gefahrensituationen begeben. Er stellte ganz klar fest, dass eine Gemeinde in der Größenordnung von Nußloch unbedingt auf eine funktionierende Feuerwehr angewiesen ist, damit Gefahren für die Allgemeinheit schnell und unkompliziert abgewandt werden können und kündigte eine gute Zusammenarbeit für das Jahr 2008 zu.
Unterkreisführer Hermann Würzer bedankte sich vor allem für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Nußloch bei Einsätzen in den Nachbargemeinden.
Nach den Grußworten standen die Wahlen für die Ausschussmitglieder an. K. Rühl und H. Würzer übernahmen die Leitung des Wahlkomitees und konnten nach der Wahl folgende Ausschussmitglieder ernennen: Gerhard Erles, Freddy Hack, Rolf Kempf, Christian Kleindienst, Harald Seibert und Alexander Skarsig.
Zum Ende der Jahreshauptversammlung wurden die Termine für das Jahr 2008 bekannt gegeben. Die Wehrführung bedankte sich zudem noch einmal bei allen Feuerwehrfrauen und –männern für ihre Leistungen im vergangen Jahr. Diese ließen den Abend dann in geselliger Runde ausklingen.

Die neuen Feuerwehranwärter aus der Jugendfeuerwehr. V.l.n.r.: Gerrit Maul,
Kevin Eichhorn, Kevin Bähr, Florian Krüger, Marco Haas

Die Feuerwehrfrau und Oberfeuerwehrmänner. V.l.n.r.: Christian Fertig, Patrick
Gieser, Janina Bähr, Christian Hack, Martin Kaul, Ronny Olbert

Die beförderten Feuerwehrfrau und -männer. V.l.n.r.: Freddy Hack, Mona Menges,
Bernd Rensch, Bernd Seibert, Georg Kramer, Alexander Skarsig

Der neue Feuerwehrausschuss. V.l.n.r.:
Alexander Skarsig, Rolf Kempf, Harald Seibert, Christian Kleindienst, Gerhard
Erles, Freddy Hack
Feuerwehr Nußloch besteht Abnahme des Leistungsabzeichen in Bronze
Am 22. September 2007 fand in Schriesheim die diesjährige Abnahme für das Leistungsabzeichen statt. Zehn Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau aus Nußloch nahmen an diesem Event teil. Ihr Ziel für dieses Jahr: Die Abnahme für das Leistungsabzeichen in Bronze zu bestehen.
Bereits seit Anfang Juli haben sich die elf Teilnehmer in regelmäßigen Übungen vorbereitet. Selbst bei strömendem Regen wurden die Übungen so lange abgehalten, bis das jeweilige Tagesziel erreicht wurde.
Obwohl die Abnahme für die beiden Nußlocher Gruppen erst um 13.15 Uhr und 14.15 Uhr auf dem Programm stand, machten sich die Floriansjünger bereits gegen 10 Uhr auf den Weg nach Schriesheim. Dadurch konnten sie sich in Ruhe mit dem Prüfungsgelände vertraut machen. Als es für die Gruppen hieß: „Zum Einsatz fertig!“, wurde es ernst. Jetzt musste innerhalb von sieben Minuten eine vorgegebene Einsatzsituation abgearbeitet werden. Stets unter der strengen Kontrolle von fünf Schiedsrichters. Das Ergebnis, ob die Gruppe bestanden hatte oder nicht, wurde allerdings zum Ende der Übung noch nicht bekannt gegeben. Erst gegen 15.30 Uhr, nachdem alle Gruppen ihre Übung abgeschlossen hatten, wurden die einzelnen Ergebnisse verkündet. Ergebnis für Nußloch: Beide Gruppen haben bestanden! Und das ohne Fehlerpunkte.

Die glücklichen Prüflinge:
hinten (v.l.n.r.): Janina Bähr, Christian Fertig, Sebastian Hack, Marc Dykema,
Christian Hack, Jörg Sickmüller
vorne (v.l.n.r.): Marcus Sidki, Martin Kaul, Christian Kleindienst, Tobias
Kaltenmeier, Ronny Olbert

Vermeiden Sie Flächen- und Waldbrände
Aus den europäischen Nachbarländern Italien, Spanien, Frankreich und Griechenland hört man im Sommer immer wieder von deren Problemen mit Waldbränden. Durch die immer länger werdenden Trockenperioden und die geringen Niederschläge in unserer Region, steigt auch bei uns die Waldbrandgefahr. Gerade jetzt haben wir eine Trockenperiode von über 3 Wochen hinter uns und es ist nicht abzusehen, dass es bald Regen geben könnte. Aus diesem Grund trocknen die Böden immer weiter aus und rund um Nußloch steigt somit jeden Tag die Gefahr eines Flächen- oder Waldbrandes.
Helfen Sie als Bürger der Gemeinde Nußloch aktiv mit, die Gefahr eines Flächen- oder Waldbrandes zu minimieren, indem Sie einige einfache Hinweise/Verbote befolgen, auch wenn Sie keine entsprechenden Schilder am Weg- und Waldrand finden:
Wenn Sie diese einfachen Hinweise befolgen, sollten wir alle gemeinsam sicher und gesund durch den Sommer kommen.
Damit beim Grillen nichts anbrennt
Endlich hat die Grillsaison wieder begonnen. Am Wochenende und an den milden Abenden begegnet man überall den köstlichen Gerüchen von Gegrilltem. Damit das Grillvergnügen nicht zum Horrortrip wird, haben wir von der Feuerwehr Nußloch einige einfache Hinweise für Sie:
Wir wünschen Ihnen beim
Grillen viel Spaß und einen guten Appetit.
Ihre Frauen und Männer der Feuerwehr Nußloch
Racket Center fördert Feuerwehr
In Einsätzen müssen Feuerwehrleute schnell und sicher handeln. Aus diesem Grund müssen alle aktiven Mitglieder fit und leistungsfähig sein. Die Arbeit mit Schutzkleidung, schwerem Material und vor allem das Tragen von Atemschutzgeräten stellt hohe Anforderungen an die persönliche Fitness. Diese ist Voraussetzung für die verantwortungsvolle Ausübung des Feuerwehrdienstes und wird in regelmäßigen Abständen ärztlich kontrolliert. Stimmt die Fitness nicht, darf nur eingeschränkt Dienst getan werden.
Aus diesem Grund trainieren Feuerwehrleute das ganze Jahr über. Entweder für sich alleine oder um an Wettkämpfen teilzunehmen. So haben z.B. einige Mitglieder der Nußlocher Wehr im Juli erfolgreich am Feuerwehr-Duathlon in Bruchsal teilgenommen.
Das Racket Center unterstützt die Feuerwehr Nußloch bei ihrem Training. Alle drei Wochen steht gemeinsamer Sport auf dem Übungsplan und drei- bis viermal im Jahr können die Trainingseinheiten im Racket Center abgehalten werden. Unter fachmännischer Anleitung durch das Personal des Racket Centers können die Mitglieder der Wehr dort die Geräte nutzen. Zunächst wird auf dem Fahrrad, Stepper, Laufband oder Rudergerät die Ausdauer trainiert. Anschließend steht Krafttraining auf dem Programm. An den unterschiedlichen Geräten können sämtliche Muskelpartien angesprochen werden. Zum Entspannen geht es noch in die Sauna.
Durch diese Trainingseinheiten trägt das Racket Center einen großen Anteil dazu bei, dass wir als Feuerwehrleute unsere Fitness halten oder verbessern können. Aus diesem Grund möchten wir uns beim gesamten Team des Racket Center recht herzlich für die bisherigen Einladungen bedanken.


Mitglieder der Feuerwehr Nußloch beim Training im Racket Center (Fotos: CK)
Foto Schuster spendet Digitalkamera
Die Feuerwehr Nußloch bedankt sich recht herzlich beim Fotostudio Schuster für die Spende einer Digitalkamera. Mit dieser Kamera ist es der Wehr möglich, Fotos für die Einsatzdokumentation und Bildergalerie zu erstellen. Einen Teil der Fotos können in Zukunft auf unserer Homepage betrachtet werden.

v.l.n.r.: Bernd Rensch, Rüdiger Kaul, Frau Schuster (Foto: Fotostudio Schuster)
Ehrungen für langjährigen Dienst
Am Mittwoch, den 27.09.2006
wurden im Verlauf der öffentlichen Gemeinderatsitzung drei Kameraden für ihren
langjährigen Dienst bei der Feuerwehr geehrt. Brandmeister Jörg Stein erhielt
vom Land für seinen 25-jährigen Dienst das Feuerwehrehrenkreuz in Silber,
Hauptbrandmeister Klaus Seibert für 40 Jahre das Feuerwehrehrenkreuz in Gold.
Beide Kameraden zeigten in ihrer bisherigen Dienstzeit sehr großes Engagement.
J. Stein war u.a. lange Zeit für die Atemschutzwerkstatt verantwortlich und als
Gerätewart für den einwandfreien Zustand der Fahrzeuge und Gerätschaften
zuständig. K. Seibert zeichnet sich besonders durch seinen langjährigen Dienst
als Kommandant (1985 – 2004) der Feuerwehr Nußloch aus.
Auf Ebene der Gemeinde wurde Oberfeuerwehrmann Emil Sickmüller für 50 Jahre
Dienst bei der Feuerwehr ausgezeichnet.
Vor der Ehrung bedankten sich Bürgermeister Karl Rühl und der stellvertretende
Kreisbrandmeister Manfred Mayer bei den zu Ehrenden, für den nicht
selbstverständlichen langjährigen Einsatz für die Allgemeinheit. Kommandant
Rüdiger Kaul bedankte sich auch bei den drei Frauen der Kameraden für deren
Verständnis. Diese mussten in all den Jahren oft auf ihre Partner verzichten,
weil diese mal wieder zu einem Einsatz gerufen wurden. Als kleine Entschädigung
überreichten R. Kaul und sein Stellvertreter Bernd Rensch ihnen einen
Blumenstrauß und einen Gutschein.
Wir möchten
nachträglich nochmals allen geehrten Kameraden gratulieren und uns für ihren
langjährigen Dienst bei der Feuerwehr bedanken.

v.l.n.r.: Manfred Mayer, Karl Rühl, Bernd Rensch, Jörg Stein mit Frau, Emil Sickmüller mit Frau, Klaus Seibert mit Frau, Rüdiger Kaul (Foto: CK)